Dienstag, 28. Juli 2009

Kitzbüheler Bergbahn erwartet guten Winter

Es gibt, trotz Krise, auch positive Meldungen aus der Tourismusbranche: Bei der Bergbahn AG Kitzbühel (BAG) liegen die Verkäufe von Saisonkarten für den Winter derzeit bereits deutlich über dem Vorjahr, sagte BAG-Vorstand Sepp Burger zum Standard. Im Vorjahr wurden 12.000 Saisonkarten verkauft, am 1. Juli hat der Vorverkauf begonnen, und die Kartenbesitzer können die Anlagen bereits jetzt benützen.

Burger führt die Mehrverkäufe auf ein deutlich verbessertes Angebot zurück: Die Saisonkarte kostet 472 Euro und enthält erstmals Gutscheine im Wert von 400 Euro. So etwa einen 200-Euro-Gutschein für ein Spitzenmodell von Atomic oder 50 Euro für einen Kinder-Ski oder für Gratis-Massagen. Zusätzlich gibt es eine Kooperation mit Tirol Milch und der ÖBB. Die Bahn fährt etwa durch die Talstation der Hahnenkammbahn. Kitzbühel sei also gut erreichbar für Gäste, die weniger weit und kürzer reisen wollen, wirbt Burger.

"Wir wollen keinen Preis-, sondern einen Leistungswettbewerb, wir wollen nicht billiger sein, sondern mehr Leistungen bieten", erläutert der frühere AUA-Vorstand Burger, der seit Ende 2008 BAG-Marketing-Vorstand ist. Die Kitzbüheler Bergbahn können mit ihren 52 Anlagen 90.000 Passagiere in der Stunde befördern. Die jährlich rund 1,7 Mio. Gäste absolvieren 18,5 Mio. Fahrten. Kitzbühel liege in einem großen Einzugsgebiet, und man habe die Chance, sich vom kleiner werdenden Tourismus-Kuchen ein größeres Stück abzuschneiden, hofft Burger. (cr, DER STANDARD, Printausgabe, 27.7.2009)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen